UHLsches Göllheim Haus

Die Sammlungen / Ausstellungen / Dokumentationen /

 

Geschichte der
Familie Uhl

1298 - Schlacht
am Hasenbühl

Die
Göllheimer Lagune

Archäologie und
Geschichte Göllheims

Faszination
Puppen

Das Haus der Uhls — Zeugnis großbürgerlichen Wohnens im ländlichen Raum

 

Das 1898 fertiggestellte großbürgerliche Anwesen der Familie Uhl in der Hauptstraße zeugt von dem großen Reichtum der Familie, der auf Erbschaften aus Amerika zurückging. Das mächtige Sandsteingebäude mit seiner imposanten Außenfassade beherbergt auch im Innern Zeugnisse der Architektur der Gründerzeit und des Jugendstils, wie lederartige Prägetapeten, Deckenbemalungen, prächtig ausgearbeitete Holztüren mit farbigen Glasornamenten, beeindruckende Treppenaufgänge und Fayence-Kachelöfen. Im Untergeschoss des Museums ist der große Empfangsraum der Erbauerfamilie und ihrer Geschichte gewidmet. Vielfältiges Anschauungsmaterial und eine Medienstation lassen das Leben der Uhls vor Ihren Augen entstehen.

 

 

Die Schlacht am Hasenbühl 1298 - die Karten der Macht werden neu gemischt ...

 

Adolf von Nassau wollte sich durch einen gewagten Angriff gegen seinen Herausforderer Albrecht von Habsburg  die Krone und Herrschaft sichern, doch das Schicksal nahm einen anderen Weg. Adolf fiel und der Habsburger triumphierte. Die Macht des Heiligen Römischen Reiches verlagerte sich nun nach Südosten, nach Wien.

Adolfs trauernde Witwe ließ an der Stelle, wo er sein Leben verlor, der Legende nach ein Kreuz errichten – das Königskreuz in der gleichnamigen Straße in Göllheim.

Im Rittersaal des Museums lässt sich die Schlacht in vielen Darstellungen nacherleben. Im Zentrum steht dabei das große Schlachtendiorama, das den Verlauf des Kampfes dokumentiert, eine Medienstation lässt das Ereignis „hörbar“ lebendig werden.

Auch junge Besucher können „hautnah“ miterleben, wie es sich anfühlte ein Ritter zu sein und  allerlei ritterliche Ausstattung anprobieren.

 

 

 

 

Die "Göllheimer Lagune" oder
"Was hat die Kalkschnecke mit unseren Behausungen zu tun?"

 

Tauchen Sie ein in die „vergessene Welt des Tertiär“ und erfahren Sie „hörend“ und „sehend“ dieses Erdzeitalter in unserem Geologieraum. Einblicke in die Flora und Fauna des Geopfads „Dachsberg“, der in idealer Weise die Geologie des Mainzer Beckens vor 25 Millionen Jahren erschließt, motivieren Sie vielleicht bei einer Wanderung im Geopark Dachsberg außerhalb der Göllheimer Ortsgrenzen das Gesehene und Gehörte noch einmal in Natura zu erleben.

Sehr eng verbunden mit dem Tertiär ist die Werkgeschichte der Zementfabrik Dyckerhoff vor den Toren Göllheims. Von der Kalkschnecke des Tertiär zum Zement im Sockel der New Yorker Freiheitsstatue schien es im Rückblick nur ein kleiner Schritt zu sein, doch die hundertfünfzigjährige Geschichte des Unternehmens bezeugt, welcher Mühen und technologischer Kunst es bedurfte, bis der Werkstoff Zement zu dem wurde, was er heute ist – der wichtigste Stoff für unsere Hausträume.

Gilo, der Franke – der Mann, mit dem alles begann

 

Der Name Göllheim geht auf einen fränkischen Siedler namens Gilo im 8. Jahrhundert zurück.

Funde wie Pfeilspitzen, Schmuckstücke und Gerätschaften aus dem 6. und 7. Jahrhundert belegen die frühe Besiedlung des Gebiets um Göllheim.

Auch römische Spuren wurden gefunden, wie zum Beispiel ein Teil einer römischen Wasserleitung oder Münzfunde belegen. Vor dem Bürgerhaus „Haus Gylnheim“ können Sie auch einen römischen Steinsarkopharg sehen.

In Schauvitrinen sind die zum Teil handwerklich sehr minutiös ausgearbeiteten Fundstücke zu bestaunen.

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Göllheim – unsere Heimat

 

Im oberen Flur des Hauses kann der Besucher eine Zeitreise durch die Geschichte unseres Ortes unternehmen. Wesentliche Ereignisse von historischer Bedeutung werden auf einem Zeitstrahl präsentiert. Sie werden sehen, Göllheim ist ein Ort, der mit großen Schritten in die Zukunft ging und dies lässt für kommende Jahre auf weiter große Entwicklungen hoffen.

In der Toreinfahrt es Hauses finden Sie die Abbildung eines historischen Planes der Hauptstraße aus dem 19. Jahrhundert. Schauen Sie einmal vor der Tür, welche Häuser Sie heute noch entdecken können!

 

 

Kinderträume der Vergangenheit – Die Sammlung Karin Heinz

 

2004 übergab die Göllheimerin Karin Heinz dem Museum eine einzigartige Sammlung historischer Puppenstuben und Puppen. Viele dieser kindlichen Abbilder aus der Vergangenheit hatte sie mit großem Können selbst nachgearbeitet, sodass der Unterschied zum Original nur für Fachleute erkennbar ist.

Es sind besonders die Porzellankopfpuppen aus dem Biedermeier oder der Gründerzeit, jene edel gekleideten Damen, die im Besucher nostalgische Gefühle auslösen, oder die vielen pausbäckigen Babys und Kleinkinder mit ihren Kulleraugen und Spitzenkleidchen, die die Kindheit der Kaiserzeit auferstehen lassen. Doch auch der große Umbruch in der Puppenindustrie wird anhand der „modernen“ Schilkrötpuppen der Vierziger, Fünfziger und Sechziger dokumentiert.

Die Ausstellung im oberen Musiksaal und kleinen Puppenzimmer gibt Einblicke in die Herstellung der kostbaren Porzellanpuppen und zeigt einen Querschnitt durch alle Erfolgsmodelle der jeweiligen Jahrzehnte.

 

 

 

 

 

 

Sonderausstellungen

 

-zur Zeit keine Veranstaltung geplant-

 

 

 

 

 

 

Museum Uhl'sches Haus

Hauptstraße 7 · 67307 Göllheim

Öffnungszeiten:
Dienstag und Donnerstag 14.30 - 16.30 Uhr
Sonntag 15.00 - 17.00 Uhr und nach Vereinbarung

LAG Donnersberger und Lautrer Land

LEADER-Förderung für den ländlichen Raum 2014-2020
– Ein Teil der Ausstellungsausstattung wurde mit Unter-stützung des Förderbereichs „Ehrenamtliche Bürger-projekte“ des EU-Programms LEADER gefördert.

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